Mittwoch, 30. April 2014

Der Oster-Back-Marathon



Letztes Wochenende habe ich am Oster-Back-Marathon teilgenommen. Mein persönlicher Marathon. Es hat mir viel Spaß gemacht und es gab wieder einiges, was ich neuausprobiert habe. Gestartet habe ich am Freitag mit einem Käsekuchen mit Kirschen. Da ich gedacht habe den kennt eh schon jeder, weil er bei uns ständig auf den Tisch kommt, habe ich ihn nicht fotografiert, ich will Euch ja schließlich nicht langweilen.
Dann habe ich am Samstag, während mein lieber Sohn mit der Oma viele, viele Eier schön bunt eingefärbt hat, einen großen Marzipanzopf für meine Eltern und ihren Besuch gebacken, damit die am Ostersonntag auch was leckeres zum Frühstücken hatten.
Den selben Marzipanzopf nur in kleiner, habe ich dann für uns auch noch am Sonntag gebacken. Ich liebe Marzipanzopf einfach nur mit Butter bestrichen. Für mich ist der luftig lockere Hefeteig mit dem Marzipan drin Geschmack genug, da brauche ich nichts mehr drauf zu tun.
Außerdem habe ich am Sonntag morgen schon einmal eine kleine Vorarbeit für den Ostermontag geleistet, in dem ich Brownies gebacken habe. 


Das Rezept hierzu findet Ihr hier: (einfach den Käse weglassen, schon sind es einfach normale Brownies, allerdings bitte auf die Backzeit achten, unbedingt Stäbchenprobe machen, 30 Minuten Backzeit sollten ausreichen).
Am Abend dann stand bei uns an Ostern auf Grund des super schönen sonnigen Wetters, "Grillen mit den Nachbarn" auf unserem Programm. Hierzu habe ich ein paar Pizzabrote gebacken, die ich ebenfalls nicht fotografisch festgehalten habe. Die Pizzabrote hatte ich mit Gewürzen gewürzt, die ich normalerweise für gebackenen Schafskäse verwende (getrocknete Tomaten, Oregano, etc.) und ich habe ein wenig pürrierten Bärlauch in den Hefeteig gegeben. Ich kann Euch sagen, der Geruch war super und geschmeckt hat es außerdem. Alle waren begeistert, warum ich die Pizzabrote auch bei nächster Gelegenheit wiederholen werde.
Am Ostermontag ging es dann in den Endspurt, da wir am Nachmittag zum Kaffee eingeladen hatten und bis dahin sollte die Kaffeetafel stehen. So habe ich mir als Obstkuchen einen Kirschkuchen ausgesucht, den ich mit einer Mandeldecke versehen und mit einem leichten Nussbisquit gebacken habe.


Der Kuchen ist relativ gut gelungen und schmeckte super, warum es ihn wahrscheinlich auch in Zukunft ncoh öfters geben wird.
Als Hingucker für die Kaffeetafel hatte ich mir aus der aktuellen Lecker! Bakery eine Hasentorte rausgesucht. Ich fand die Torte sah auf den Fotos sehr süß aus und da es ja nicht immer eine Motivtorte mit komplettem Fondantkleid sein muss, gefiehl mir die Torte sehr. 


Die Torte besteht aus einem Bisquit und einer Nutella-Frischkäsecreme. Ich habe die Torte genau nach dem gemacht, was eigentlich ja nicht mein Ding ist. Als ich die erste Rückmeldung bekam, dass der Bisquit etwas trocken ist, habe ich es auch schon wieder bereut (mein Bisquit ist nie trocken!). Die Cremefüllung hat den meisten geschmeckt. Mir persönlich passte das säuerliche vom Frischkäse nicht ganz zur Nutella. Aber das ist mein persönlicher Geschmack.










Ob sie gelungen ist, könnt Ihr selber beurteilen, ich würde mich freuen, wenn Ihr mir hierzu einen Kommentar hinterlasst. 

Eure Tortenmaus

Samstag, 19. April 2014

Sonntagsbrot für mich von mir

Ich liebe es Sonntags leckeres Weißbrot zum Frühstück zu essen. Am allerliebsten mag ich ein leicht süßes helles Weizenmehlbrot mit Mandeln und garniert mit Hagelzucker. Da es soetwas nur selten bei einem Bäcker zu kaufen gibt, backe ich alle paar Wochenenden, wenn es die Zeit zulässt, selber ein Weißbrot nach meinem Geschmack. 


Ich möchte Euch aber auch nicht vorenthalten wie dieses wirklich leckere Brot dann fertig geschmiert auf meinem Teller aussieht. Da ich, wie jeder hier ja schon rauslesen kann, eigentlich immer auf Süßes stehe, gibt es auf meinem Weißbrot auch noch etwas Leckeres obendrauf. Meine Lieblingskombi besteht dabei aus Quark und Marmelade (natürlich selbstgemacht). In diesem Fall gab es ein Brot mit leckerem Holunderblütengelee aus unserem letzten Glas vom letzten Jahr. Bald ist es ja wieder soweit, dann gibt es endlich die Holunderblüten des Jahres 2014 und neuen Gelee.


Ich wünsche Euch ein schönes Osterfest und zeige euch die Tage, was es alles an dem Osterwochenende bei uns an Kuchen gab.
Eure Tortenmaus

Sonntag, 13. April 2014

Viel Schokolade und ein bisschen Käse

Brownie + Käse? Und das schmeckt? Ja, das schmeckt. Ich habe es ausprobiert. Letzte Woche habe ich für einen Kaffee unter Freundinnen einen Brownieteig gemacht und ein wenig Käsekuchen obendrauf gestrichen. Es roch lecker. Das ganze Haus roch nach Schokolade und ich hätte am liebsten sofort probiert wie es schmeckt, aber man will ja keinen angefressenen Kuchen zur Kaffeetafel mitbringen, oder? Geht es euch manchmal auch so, dass ein Kuchen so lecker riecht, oder so lecker aussieht, dass ihr ihn am liebsten sofort probieren würdet?
Mmmmmhhhhhmmm, kann ich da nur sagen, aber seht selbst.


Zum Nachbacken hier das Rezept:

Brownie-Käsekuchen

Zutaten
100g Zartbitterkuvertüre
125g Butter
2 Eier
150g Zucker
200ml saure Sahne
150g Mehl
1TL Natron
2EL Backkakao
2 Eier
70g Zucker
250g Magerquark
80ml Milch
1/2Pkg. Vanillepuddingpulver
3EL Sonnenblumenöl

Zubereitung
Die Kuvertüre hacken und mit der Butter in einem Topf unter Rühren schmelzen. Die geschmolzene Masse ein wenig abkühlen lassen.
Die beiden Eier mit dem Zucker cremig aufschlagen, dann die Schokoladen-Butter-Mischung unter Rühren reinlaufen lassen. Anschließend die saure Sahne unterrühren. Mehl mit Natron und Backkakao mischen und mit der flüssigen Mischung zusammenrühren.
Den Schokoladenteig in eine Springform geben und gleichmäßig glattstreichen.
Die Eier mit dem Zucker cremig aufschlagen. Den Quark, die Milch und das Puddingpulver einrühren und am Schluß das Öl unterschlagen. 
Die Käsemasse vorsichtig auf den Schokoladenteig gießen.
Den Kuchen bei 180°C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen ca. 40 Minuten backen. Unbedingt Stäbchenprobe machen. Wichtig ist, dass der Schokoladenkuchen fest ist. Der Käsekuchen muss beim Backen nicht fest werden, dass passiert beim Auskühlen.
Nach dem Abkühlen einfach genießen.



Ich hoffe Ihr backt es mal nach und lasst etwas von Euch hören, wenn es geschmeckt hat. Ich freue mich über jeden Eurer Kommentare.

Eine schöne Woche wünscht,
Eure Tortenmaus

Dienstag, 1. April 2014

Blub, Blub, oder - Ich geh auf Tauchgang!

Was schenkt man einem Bäcker zum Geburtstag? Das war die Frage des letzten Wochenendes. Da es bei mir nahe lag, wollte ich eine Torte backen. Für einen Bäcker eine Torte? Nicht gerade einfallsreich, oder? Schließlich backt er ja selber ständig Kuchen und Torten, daher haben wir uns was einfallen lassen und sein Hobby auf einer Torte abgebildet:


Hat jeder das Hobby erkannt? Es ist eindeutig, oder? Ich habe eine Schokobuttercremetorte (mmmhhhhmmm, lecker!) in blau-marmorierten Fondant gekleidet und mit einem Taucher, einem Felsen und einer Schatztruhe, sowie Muscheln, Fischen und Sehsternen bestückt. Die Torte war zwar aufwendig, hat mir aber sehr viel Spaß gemacht. Gerne will ich Euch hier noch die Detailfotos dieser Torte zeigen.




Ich wünsche Euch eine schöne sonnig Woche.
Eure Tortenmaus

Donnerstag, 27. März 2014

Ich liiiiebe Cinnamon Rolls!

 

Wer Hefeteig und Zimt mag, wird Cinnamon Rolls lieben. Ich mag Zimtschnecken, und liebe das amerikanische "Pendant" die Cinnamon Rolls! Sie schmecken am Allerbesten warm und frisch aus dem Ofen mit einem leckeren Vanille-Frosting. Es ist eine süß-weich-klebrige und so leckere Angelegenheit, dass ich alleine wenn ich daran denke schon wieder eine "Rolle" essen könnte. Diese leckeren Köstlichkeiten haben wir heute genoßen:


Und wer sich etwas gönnen möchte und sie Nachbacken möchte, kann das sehr gerne nach diesem Rezept machen (gesehen bei chefkoch.de):

Cinnamon Rolls with Vanilla-Frosting

Zutaten
200ml Milch
1 Würfel Hefe
500g Mehl
50g Butter, weich
70g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
50g Butter, flüssig
110g brauner Zucker
1 gestr. EL Zimt
100g Puderzucker
30g Butter, weich
3 Tropfen Vanillearoma
1 Msp. Bourbonvanille
100g Frischkäse

Zubereitung
Die Milch leicht erwärmen und die Hefe darin auflösen. Mehl, Butter, Zucker, Salz und das Ei mit der Hefemilch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig ca. eine Stunde in einer abgedeckten Schüssel bis zur doppelten Größe gehen lassen.
Den Teig kurz durchkneten und zu einem Quadrat ausrollen. Den Teig mit der flüssigen Butter bestreichen. Den braunen Zucker mit dem Zimt mischen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Dabei keinen Rand freilassen. Dann den Teig von der langen Seite aus aufrollen und in 3-4 cm breite Scheiben schneiden. Diese Schnecken am Besten in eine gefettete Auflaufform legen und ein weiteres mal zum gehen abdecken. Nach 30 Minuten sollten die "Rolls" bereits gut aufgegangen sein und können im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für ca. 25 Minuten abgebacken werden.


Das Frosting wird aus dem Puderzucker, der Butter, Vanillearoma, Bourbonvanille und dem Frischkäse glattgerührt. Wenn die Rolls aus dem Ofen kommen und noch warm sind, sollten sie mit dem Frosting bestrichen werden.

Guten Appetit!
Eure Tortenmaus

Montag, 24. März 2014

Weitere Kekse für ein weiteres Baby.

Letztes Wochenende war es soweit, zu der bereits hier gezeigten Babytorte, gab es eine Babyparty, da der Geburtstermin von "Ben" immer näher rückt. Da ich leider zeitlich keine weitere Babytorte backen konnte (obwohl ich es natürlich sehr gerne gemacht hätte), habe ich zumindest ein paar Babykekse in farblich passendem blau verziert. So gab es zu all der herrlich blauen Deko, die das Wohnzimmer der baldigen Eltern schmückte, ein paar Butter-Marzipankekse mit himmelblauem Fondantaufleger. 


Es war eine schöne und lustige Party. Wir haben das zukünftige kleine Lebewesen und die zukünftige Mama gebührend gefeiert und beschenkt. Eine Babyparty ist doch immer wieder etwas besonders schönes. Vielen Dank an dieser Stelle an die Organisatorinnen und vielen Dank, dass ich meinen Teil dazu beitragen durfte.

Ich hoffe Ihr startet alle gut in die neue Woche.
Eure Tortenmaus


Donnerstag, 13. März 2014

20°C und Sonnenschein, da heißt es: "Angegrillt!"

Am Sonntag war es soweit, zwar zeigt der Kalender erst den 09. März, aber der Wetterbericht sagte voraus, das 20°C zu erwarten wären. So haben wir natürlich das alljährliche Angrillen geplant und freuten uns, dass die Wetterfrösche recht behalten sollten und wir tatsächlich im schönsten Sonnenschein im Garten sitzen und grillen konnten. 
Gegrillt wurde bei den Nachbarn, die Aufgaben, wer was mitzubringen hatte wurden ebenfalls verteilt und ohne mein zutun, habe ich die Aufgabe erhalten mich um das Brot zum Fleisch und Salat zu kümmern (ich verstehe gar nicht, wie man mich dafür einteilen konnte). Also mussten alle damit leben, dass es mal wieder selbstgebackenes gab. Seit dem letzten Jahr habe ich ein Lieblingsrezept um Baguettes für gelegentliche Grillfeste beizusteuern und so habe ich Samstag Abend mal eben, "auf die Schnelle" den Teig zusammengeknetet und ihn zum gehen in den Kühlschrank gestellt. So hatte der Teig Zeit zu ruhen bis Sonntag früh und wurde dann abgebacken herauskamen drei kleinere Baguettes.


Wer Lust hat sich beim nächsten Grillfest ebenfalls mal mit eigenen Baguettes zu beteiligen, hier das Rezept (auf chefkoch.de gefunden und von mir leicht abgewandelt).

Dinkelbaguette

Zutaten
500g Dinkelmehl
300ml kaltes Wasser
1/4 Würfel Hefe
1TL Salz
1 Prise Zucker

Zubereitung
Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig miteinander verkneten. Den Teig anschließend in eine große bemehlte Schüssel geben und über Nacht (ca. 10-12 Stunden) in den Kühlschrank stellen. 
Den Ofen auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank auf eine bemehlte Unterlage stürzen und in zwei oder drei Teile teilen (je nachdem was man gerne hätte: drei kleinere oder zwei größere Baguettes) ohne den Teig zu kneten. Durch leichtes ziehen und ein bis zweimaliges drehen der Enden gegeneinander, entsteht die typische Form. Dann die Teiglinge direkt auf ein Backblech und in den Ofen schieben. Nach 15 Minuten Backzeit, die Temperatur auf 200°C reduzieren und weitere 10-15 Minuten backen. 

Die Baguettes duften wunderbar, schmecken wie jedes Brot vor allem lauwarm aus dem Ofen einfach himmlich und sind durch das Dinkelmehl auch relativ sättigend. Ich liebe dieses Baguette am meisten mit selbstgemachter (oder auch gekaufter) Kräuterbutter und könnte mich beim Grillen auch nur von Brot ernähren.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken
eure Tortenmaus