Am Sonntag war es soweit, zwar zeigt der Kalender erst den 09. März, aber der Wetterbericht sagte voraus, das 20°C zu erwarten wären. So haben wir natürlich das alljährliche Angrillen geplant und freuten uns, dass die Wetterfrösche recht behalten sollten und wir tatsächlich im schönsten Sonnenschein im Garten sitzen und grillen konnten.
Gegrillt wurde bei den Nachbarn, die Aufgaben, wer was mitzubringen hatte wurden ebenfalls verteilt und ohne mein zutun, habe ich die Aufgabe erhalten mich um das Brot zum Fleisch und Salat zu kümmern (ich verstehe gar nicht, wie man mich dafür einteilen konnte). Also mussten alle damit leben, dass es mal wieder selbstgebackenes gab. Seit dem letzten Jahr habe ich ein Lieblingsrezept um Baguettes für gelegentliche Grillfeste beizusteuern und so habe ich Samstag Abend mal eben, "auf die Schnelle" den Teig zusammengeknetet und ihn zum gehen in den Kühlschrank gestellt. So hatte der Teig Zeit zu ruhen bis Sonntag früh und wurde dann abgebacken herauskamen drei kleinere Baguettes.
Wer Lust hat sich beim nächsten Grillfest ebenfalls mal mit eigenen Baguettes zu beteiligen, hier das Rezept (auf chefkoch.de gefunden und von mir leicht abgewandelt).
Dinkelbaguette
Zutaten
500g Dinkelmehl
300ml kaltes Wasser
1/4 Würfel Hefe
1TL Salz
1 Prise Zucker
Zubereitung
Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig miteinander verkneten. Den Teig anschließend in eine große bemehlte Schüssel geben und über Nacht (ca. 10-12 Stunden) in den Kühlschrank stellen.
Den Ofen auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank auf eine bemehlte Unterlage stürzen und in zwei oder drei Teile teilen (je nachdem was man gerne hätte: drei kleinere oder zwei größere Baguettes) ohne den Teig zu kneten. Durch leichtes ziehen und ein bis zweimaliges drehen der Enden gegeneinander, entsteht die typische Form. Dann die Teiglinge direkt auf ein Backblech und in den Ofen schieben. Nach 15 Minuten Backzeit, die Temperatur auf 200°C reduzieren und weitere 10-15 Minuten backen.
Die Baguettes duften wunderbar, schmecken wie jedes Brot vor allem lauwarm aus dem Ofen einfach himmlich und sind durch das Dinkelmehl auch relativ sättigend. Ich liebe dieses Baguette am meisten mit selbstgemachter (oder auch gekaufter) Kräuterbutter und könnte mich beim Grillen auch nur von Brot ernähren.
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachbacken
eure Tortenmaus
...oder was ich tue, wenn ich mal wieder versuche in einen Tag mehr als 24 Stunden zu quetschen.
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Donnerstag, 13. März 2014
Dienstag, 7. Januar 2014
Backen fürs neue Jahr.
Ich wünsche Euch allen ein frohes neues Jahr!
An Silvester habe ich gebacken, was das Zeug hält. Diesmal ging es allerdings mal nicht um bunte und süße Torten, sondern um Brot. Begleitend zu unserem diesjährigen Silvester Raclette- und Fondue-Abend mit lieben Freunden wollte ich Baguettes und Brot backen. Nachdem ich den ersten Teig am Abend vor Silvester angesetzt hatte, habe ich mir gedacht es wäre doch noch Zeit ein wenig mehr zu backen. So habe ich an Silvester neben zwei gedrehten Baguettes und drei kleineren Broten auch Neujährchen für alle gebacken.
Neujährchen sind eine schöne Tradition: es ist ein Hefegebäck, dass unterschiedlich geformt wird und traditionell an Neujahr an liebe Menschen verschenkt wird. Da wir nur liebe Menschen Silvester zu Besuch hatten, habe ich drei Neujährchen zum Verschenken und ein weiteres für meine eigene Familie gebacken. Da ich Hefezöpfe besonders gerne in einer sehr süßen Form mag, habe ich den Hefeteig noch mit Strängen von Marzipan gefüllt. Das fertige Ergebnis meiner Silvester-Backorgie seht Ihr hier, das Rezept für meinen Lieblingshefeteig für die Neujährchen, gibt es dann im Anschluss.
Neujährchen (für 4 Personen)
Zutaten
500g Weizenmehl (am Besten 550er)
250ml Milch lauwarm
1/2 Würfel frische Hefe
50g Zucker
1 Ei
1 TL Salz
Abrieb von einer unbeh. Zitrone
75g Butter
zum Verfeinern: 150g Marzipan
Zubereitung
Hefe, Zucker, Ei, Salz und Zitronenschale mit der Milch gut verquirlen, bis sich die Hefe vollständig gelöst hat. Anschließend die Hefemilch zu Mehl und der zimmerwarmen Butter geben und alles ca. fünf Minuten gut verkneten, bis der Teig glatt ist und nicht mehr klebt. Im Zweifelsfall noch ein wenig Mehl hinzugeben.
Den Teig dann an einem warmen Ort, abgedeckt bis zum doppelten Volumen aufgehen lassen (kann 1,5 Stunden dauern). Anschließend den Teig kurz durchkneten und in die Form bringen, die man gerne hätte. Das Gebäck dann noch einmal eine halbe Stunde gut abgedeckt gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C vorheizen. Das Hefegebäck nach der Gehzeit mit einem Ei (verquirlt mit einer Prise Zucker & einer Prise Salz) einstreichen, ggf. mit Hagelzucker bestreuen und für ca. 35 Minuten bei Ober-/Unterhitze backen. Falls das Gebäck droht zu dunkel zu werden, einfach ein Backpapier für die restliche Backzeit obendrauf legen.
zum Verfeinern: Das Marzipan zu einer ca. einen cm dicken Rolle formen und in den Hefeteig einarbeiten. Damit erhält man ein sehr leckeres süßes Gebäck, dass wunderbar zum Frühstück oder zum Kaffee (einfach nur mit Butter bestreichen) schmeckt.
Viel Spaß beim Nachbacken,
Eure Tortenmaus
An Silvester habe ich gebacken, was das Zeug hält. Diesmal ging es allerdings mal nicht um bunte und süße Torten, sondern um Brot. Begleitend zu unserem diesjährigen Silvester Raclette- und Fondue-Abend mit lieben Freunden wollte ich Baguettes und Brot backen. Nachdem ich den ersten Teig am Abend vor Silvester angesetzt hatte, habe ich mir gedacht es wäre doch noch Zeit ein wenig mehr zu backen. So habe ich an Silvester neben zwei gedrehten Baguettes und drei kleineren Broten auch Neujährchen für alle gebacken.
Neujährchen sind eine schöne Tradition: es ist ein Hefegebäck, dass unterschiedlich geformt wird und traditionell an Neujahr an liebe Menschen verschenkt wird. Da wir nur liebe Menschen Silvester zu Besuch hatten, habe ich drei Neujährchen zum Verschenken und ein weiteres für meine eigene Familie gebacken. Da ich Hefezöpfe besonders gerne in einer sehr süßen Form mag, habe ich den Hefeteig noch mit Strängen von Marzipan gefüllt. Das fertige Ergebnis meiner Silvester-Backorgie seht Ihr hier, das Rezept für meinen Lieblingshefeteig für die Neujährchen, gibt es dann im Anschluss.
Neujährchen (für 4 Personen)
Zutaten
500g Weizenmehl (am Besten 550er)
250ml Milch lauwarm
1/2 Würfel frische Hefe
50g Zucker
1 Ei
1 TL Salz
Abrieb von einer unbeh. Zitrone
75g Butter
zum Verfeinern: 150g Marzipan
Zubereitung
Hefe, Zucker, Ei, Salz und Zitronenschale mit der Milch gut verquirlen, bis sich die Hefe vollständig gelöst hat. Anschließend die Hefemilch zu Mehl und der zimmerwarmen Butter geben und alles ca. fünf Minuten gut verkneten, bis der Teig glatt ist und nicht mehr klebt. Im Zweifelsfall noch ein wenig Mehl hinzugeben.
Den Teig dann an einem warmen Ort, abgedeckt bis zum doppelten Volumen aufgehen lassen (kann 1,5 Stunden dauern). Anschließend den Teig kurz durchkneten und in die Form bringen, die man gerne hätte. Das Gebäck dann noch einmal eine halbe Stunde gut abgedeckt gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C vorheizen. Das Hefegebäck nach der Gehzeit mit einem Ei (verquirlt mit einer Prise Zucker & einer Prise Salz) einstreichen, ggf. mit Hagelzucker bestreuen und für ca. 35 Minuten bei Ober-/Unterhitze backen. Falls das Gebäck droht zu dunkel zu werden, einfach ein Backpapier für die restliche Backzeit obendrauf legen.
zum Verfeinern: Das Marzipan zu einer ca. einen cm dicken Rolle formen und in den Hefeteig einarbeiten. Damit erhält man ein sehr leckeres süßes Gebäck, dass wunderbar zum Frühstück oder zum Kaffee (einfach nur mit Butter bestreichen) schmeckt.
Viel Spaß beim Nachbacken,
Eure Tortenmaus
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