Heute gab es schon wieder einen Anlass für eine Torte. (Schön für mich, denn einfach so für den sonntäglichen Kaffeetisch stellt man sich ja nicht stundenlang hin und bastelt an einer Motivtorte.😏) Zum Geburtstag des Freundes meines Sohnes ging es wie jetzt schon ein paar mal (ist wohl das Alter dazu) in die Kletterhalle. Eine dazu passende Torte stand somit auf meiner To-Do-Liste. Lange überlegen musste ich nicht, schließlich habe ich beim letzten Geburtstag den Kindern eine gute Stunde bei ihrer mutigen Höhenakrobatik zugeschaut und so stand für mich bald fest, dass in zwei der verschiedenen Möglichkeiten aus unserer Kletterhalle aus Fondant nachbaue. Das die Konstruktion einer fast vertikalen Rutsche aus einem so beweglichen und weichen Rohstoff, wie Fondant zu bauen gar nicht so einfach ist hätte ich mir ja denken können, dass es aber mehrere Tage dauert, bis ich das Bauwerk fertig hatte, habe ich doch nicht so eingeschätzt.
Die Kinder haben sich aber gefreut und haben alles (!), inkl. der Rutsche, erfolgreich verspeist. Da das Geburtstagskind am liebsten Zitronenkuchen mag, gab es eine von mir neu erdachte Zitronencreme mit drei Biskuitböden, was gut ankam. Das Rezept meiner Zitronencreme findet ihr weiter unten.
Zitronencreme
Zutaten
200g Quark
150g Frischkäse, natur
150g Zucker
2 Zitronen, unbehandelt
200g Sahne
4 Blatt Gelatine
Zubereitung
Die Gelatine in Wasser zu quellen legen. In der Zwischenzeit Sahne steif schlagen. Quark, Frischkäse, Zucker und den Abrieb der Zitronen, sowie den Saft der beiden Zitronen miteinander glattrühren. Die Gelatine ausdrücken und vorsichtig in der Mikrowelle oder auf dem Herd erwärmen, bis sie geschmolzen ist. Einige Löffel der Quarkmasse dann in die Gelatine rühren. Anschließend die Gelatinemasse in die restliche Quarkmasse gießen und zügig verrühren. Zum Schluss die Sahne unterheben.
Die Masse muss dann gut gekühlt werden, damit sie fest wird.
Einen guten Start in die neue Woche wünscht
Eure Tortenmaus
Heute gab es einen Anlass für eine kleine Torte. Für einen netten Nachmittag mit Tortenbegeisterten Freundinnen musste natürlich auch eine Torte her. Allerdings wollte ich mal wieder etwas machen, was nicht komplett mit Fondant eingekleidet war. So bin ich über einen wie immer tollen Beitrag im Blog der Tortentante gestolpert und habe den von ihr so gut erklärten Baumstamm nachgebaut. Die Anleitung findet ihr dazu hier: Blog der Tortentante.
Hier nun ein paar Eindrücke meines Baumstammes:
Gefüllt war der süße Baum mit einer Himbeercreme auf vier Biskuitböden. Da ich festgestellt habe, dass ich das Rezept meines bewährten Biskuits hier noch nicht veröffentlicht habe, will ich das nun mal schnell nachholen.
heller Biskuit
(für drei Böden bei einer Torte mit 20cm Durchmesser)
Zutaten
5 Eier
150g Zucker
100g Mehl
50g Stärke
35g Öl
dunkler Biskuit
Zutaten
5 Eier
150g Zucker
90g Mehl
40g Backkakao
25g Stärke
35g Öl
35g Milch
Zubereitung
Die Eier schaumig rühren. Anschließend den Zucker einrieseln lassen und solange weiterschlagen bis das Volumen deutlich mehr geworden ist und die Masse annähernd Eischnee-Charakter hat. Wenn ihr den Schneebesen rauszieht, entsteht eine schöne Spitze, die sich zur Seite neigt, und nicht wieder in der Masse verschwindet.
Unter diese Eimasse wird dann mit dem Schneebesen die Mischung aus den trockenen Zutaten untergehoben. Am Schluss muss noch das Öl, bzw. die Öl-Milch-Mischung untergehoben werden.
Gebacken wird der Biskuit entweder im Ganzen bei niedriger Temperatur (140-150°C Umluft) in 35 - 45 Minuten, oder ihr backt einzelne Böden ab, mit einem Drittel des Teiges, bei höherer Temperatur (160-170°C Umluft) in 10 - 15 Minuten.
Ich wünsche euch eine süße Woche,
Eure Tortenmaus
Ich melde mich nach einiger Zeit Abwesenheit heute wieder zurück. Im Winter ist immer weniger Tortenbackzeit, wie im Sommer. Warum das so ist? Es gibt einfach weniger Anlässe. Natürlich habe ich in der Zwischenzeit auch gebacken, nur waren es eher die normalen Backaktionen am Wochenende, die jeder von Euch bestimmt gut kennt: Waffeln, Muffins, Apfel- & Kirschstreusel und so weiter.
Heute war es dann soweit, meine Küche wurde mal wieder von meinem Motivtorten-Hobby überrollt. So wurde nur nebenher Essen gerichtet für die Familie und alles so einfach wie möglich gehalten, da die Küche für 48 Stunden im Zeichen von grün-blauen Schildkröten stand. Aber seht selbst was daraus geworden ist:
Der Geburtstag von Ben stand vor der Tür. Gebraucht wurde eine große Torte für die Familienparty und eine Kleine plus ein paar passende Muffins für die Kinderparty. Ja auch Einjährige feiern schon eine Menge Partys!
Die große Torte erhielt eine Füllung mit Himbeeren und einer Quark-Sahne-Mischung.
Himbeer-Quark-Sahne-Füllung
Zutaten
400g Himbeeren TK
1 Paket Vanillepuddingpulver
500g Magerquark
200g Sahne
120g Zucker
1EL Zitronensaft
3 Blatt Gelatine
Zubereitung
Himbeeren auftauen lassen. Saft abgießen und mit dem Vanillipuddingpulver nach Packungsanleitung (ohne Zugabe von Zucker) aufkochen und Himbeeren unterheben. Die Himbeeren auf den vorbereiteten Boden geben. Den Magerquark mit etwas Sahne (2 EL), dem Zucker und dem Zitronensaft glattrühren. Die restliche Sahne mit etwas Zucker steifschlagen und unter die Quarkmasse heben. Gelatine in kaltem Wasser quellen lassen, ausdrücken und bei geringer Hitze erwärmen. In die flüssige Gelatine nach und nach zwei Esslöffel der Quark-Sahne-Masse einrühren. Anschließend die Gelatinemischung sorgfältig unter die Quark-Sahne-Masse unterheben und auf die Himbeeren geben.
Unter der kleinen Torte versteckt sich ein Marmorkuchen mit Schokoladenganachefüllung. Hier noch einige Detailbilder der kleinen Torte.
Ich wünsche Euch allen einen guten Start in die neue Woche und uns allen ein hoffentlich bald dauerhaftes Sommerwetter.
Eure Tortenmaus
...eine Torte.
Party & Disco: mein Wochenende stand im Zeichen der 70er. Zumindest was meine Küche betrifft, denn ich war eingeladen zu einer Saturday Night Party zum Geburtstag einer lieben Freundin. Da ich mir eine solche Gelegenheit ungern entgehen lasse, habe ich mir überlegt wie eine Torte zum Thema aussehen könnte und dabei ist das folgende Ergebnis entstanden.
In der Füllung habe ich etwas Neues ausprobiert. So habe ich mich daran gewagt und eine eigene Füllung kreiert. Obwohl es riskant war, weil die Füllung natürlich nicht zu flüssig sein durfte, ich aber auch keine Unmengen an Gelatine mag, bin ich sehr froh, das es gepasst hat. Da die Torte am Abend auch den Geschmackstest bestanden hat, möchte ich Euch meine Füllung nicht vorenthalten.
Holunderblüten-Zitronen-Creme
Zutaten
100g Holunderblütensirup
200g Zitronenjoghurt
400g Sahne
3 Blatt Gelatine
Zubereitung
Die Gelatine 10 Minuten in kaltem Wasser quellen lassen. Den Joghurt mit 80g des Sirup verrühren. Die Sahne steifschlagen. Die Gelatine ausdrücken und unter geringer Hitze auflösen. In die gelöste Gelatine den restlichen Sirup löffelweise einrühren. Dann die Gelatinemischung in die Joghurt-Sirupmischung unterrühren und die geschlagene Sahne vorsichtig unterheben.
Noch ein Tipp von mir an dieser Stelle: Die Holunderblüten-Zitronen-Creme eignet sich auch wunderbar als Dessert. Die Menge hier reicht für die Füllung einer Torte mit einem Durchmesser von 24cm.
Ich wünsche Euch eine schöne Woche. Peace!
Eure Tortenmaus